//NEWSflash Neues Wettbewerbsthema: »Krankheiten« oder »Er ist tot, Jim!« Einsendeschluss ist So, der 15. August 2010. Wir sind in der HAUPTRUNDE für den "Deutschen Phantastik Preis" 2010.
Bis 31. August könnt ihr eure Stimme abgeben! Los geht's!
Stimmt für uns unter: www.deutscher-phantastik-preis.de/ Meet us also on facebook: bit.ly/dkJWt0
Wie beginnt man die Geschichte zu einem Kult?Vielleicht mit „Es war einmal…“ oder mit „Ich erzähle euch…“? Nein, diese Geschichte beginnt ganz einfach mit: „Captain Future hatte die großartigsten Haare, die je einen Helden zierten *ggg*“ und „Stimmt. Und die coolste Synchronstimme.“ Diese tiefschürfenden Gedanken waren die ersten Zeilen, die sich Manu und Flo per Personal Massage im Forum von kurzgeschichten.de schickten. Bald darauf meldete sich Thomas Templ bei Flo mit der Anfrage, mal gemeinsam eine Lesung zu machen. Ihm gefielen seine Geschichten und der war von der Idee begeistert. Er fragte Manu, ob sie nicht gemeinsam zum Böllerbauer fahren wollten. Gefragt, gefahren. Das Wochenende war noch nicht vorbei, und so vertrieben sich die Beiden die Zeit, sich eine Überdosis an einer der irrsten Zeichentrickserien zu holen, die je geschaffen wurden: „Invader ZIM“. Der Inhalt der Serie in der Kurzfassung: ZIM, ein Eroberer des Irken-Volkes, wird von den „Allmächtigen Allergrößten“ zu einem Ein-Mann-Himmelfahrtskommando verdonnert. Gemeinsam mit dem irren Roboter Gir soll er die Erde unter seine Kontrolle zu bringen. Eigentlich ist er ja zur Arbeit auf dem Planeten Fressotopia verbannt worden...
Wer jetzt neugierig geworden ist, hier ein paar Links: ZIM auf Wikipedia / ZIM auf Nick / ZIM auf Zeichentrickserien / Episodenüberblick
Vordringlich für außerirdische Eroberer ist ABSOLUTE UNAUFFÄLLIGKEIT! ZIM schafft dies zwar durch allerlei Tarnung und technischen Schnickschnack, aber die Weltherrschaft bleibt ihm immer versagt. Nun kamen Manu und Flo irgendwann zwischen Folge 12 und 14 auf den Gedanken einen Verein zur Förderung phantastischer Literatur in Österreich zu gründen. Da aber die Abkürzung V.z.F.P.L.i.Ö. für menschliche Sprechapparate unartikulierbar ist, wurde intensiv nach einem aussagekräftigen Namen geforscht. Fünf Folgen später fiel es dann zuerst Manu wie Schuppen von den Augen, gefolgt von Flo, der weiter über die grundsätzlichen Parallelen einer Welteroberung und der Serie „Invader ZIM“ sinnierte. In der Folge „Tumult in Zims Garten“ (orig. Titel „The Girl Who Cried Gnome“ // Invader ZIM, USA 2001-2002, dt. Erstausstrahlung: 3.12.2005, Nick) kam unser kleiner ZIM durch Pfadfindergör in Bedrängnis, das ihm Wurfsternkekse andrehen will und später in seinem Vorgarten in einem Loch hängenbleibt. Durch ihr Geschrei wird eine generalstabsmäßige Rettungsaktion des Militärs samt Präsident provoziert. Kein Rettungseinsatz ohne Medien. Medien, so für ZIM vollkommen klar, bedeuten Enttarnung. Um nun die Menschen von seiner eindeutigen Zugehörigkeit zur Spezies Homo sapiens zu überzeugen, präsentiert sein computerisiertes Haus ein Schild mit der treffenden Bemerkung: „EARTH ROCKS“. Nach einem gewaltigen Lachanfall, kamen Manu und Flo zum Schuss, dass die Vieldeutigkeiten in dieser Aussage der perfekte Name für einen Verein wären. Jeder der mitmacht und sich für einen Menschen hält, interpretiert sich ein „Earth Rocks“ in patriotischem Sinne. All jene, die eher der Meinung sind, schon viel zu lange auf diesem öden Felsen festzusitzen, und wie unser ZIM in Tarnung leben, zeigen „Earth Rocks“ als nette Geste der Toleranz. Schlussendlich alle, denen klar ist bereits in Mittelerde Orks eine auf die Nuss gegeben zu haben, dürfen die „Erdigkeit“ von „Earth Rocks“ voll und ganz ausschöpfen. „Steine der Erde“ und wie jeder gute Alchimist von Gandalfs Gnaden weiß, sind die Säulen der Erde aus? Na, wer weiß es? Richtig. Stein! „Und was hat das jetzt mit eurer Schreibe zu tun?“, wird sich vielleicht der eine oder andere fragen. Sehr einfach. Nicht alle Erdsteine bestehen nur aus Erz, Quarz, Feldspat, Dreck. Nein, es gibt auch welche, die man mit ausreichend Druck zu Diamanten pressen kann. Genau dieses große Ziel steht auch für uns an oberster Stelle.
»Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.«Frei nach Ludwig Wittgenstein, Tractatus 5.6